In Zusammenarbeit mit:

Stiftung üBERBRüCKEN

Erzählen gegen den Krieg


Mittwoch   24. April 2013   18.00 Uhr

Zeitzeugengespräch mit Ruth Fruchtmann

Ruth Fruchtmann, Schriftstellerin und Journalistin und Verfasserin mehrerer Dokumentarfeatures zur palästinensisch-israelischen Problematik, berichtet von ihrer ‘zionistischen’ Jugend und dem allmählich einsetzenden Abnabelungsprozess.

Aufgewachsen in einer jüdischen praktizierenden gläubigen Familie in England, kam Ruth schon früh mit dem Zionismus in Berührung. Ihre Großeltern waren Einwanderer aus Osteuropa, und obwohl sie keine Flüchtlinge waren, lebte die Familie - wie die meisten Juden nach dem zweiten Weltkrieg - im Schatten der Schoa, des Holocaust.

Das Gefühl nicht dazu zugehören, anders zu sein, die Flüchtlingsproblematik und der Kampf mit der Bürokratie, all das war Ruth schon sehr bald vertraut.

Heute gehört sie zu den radikaleren oppositionellen Juden, war lange im Arbeitskreis Nahost aktiv und ist eine Mitgründerin der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.

Moderation: Dr. Sabine Gieschler | Bildergalerie